Studienganz wechseln

Für viele Studenten ein Wechsel des Studiengangs ein harmloses Vorgehen. Es ist zwar sehr ärgerlich, da man ja schon mindestens ein Semester Kraft, Aufwand und Zeit in ein anderes Studienfach gesteckt hat, aber es ist immer noch besser, als hinterher etwas zu machen, was man eigentlich nicht machen möchte.

Wie funktioniert so ein Wechsel des Studienfaches?

An den meistens Hochschulen ist das Wechseln der Studienrichtung, gerade während den Semesterferien, ein oft durchgeführtes Vorgehen. Meistens werden auch gar keine speziellen Unterlagen benötigt, es sei denn, man beantragt einen Studienfachswechsel in ein höheres Fachsemester eines anderen Studienfaches. Dies ist dann möglich, wenn man während seines ersten Studium bereits Leistungen erbracht hat, die man sich in dem Studienfach, in das man wechseln möchte, anrechnen lassen kann. Dies kann einem eventuell das eine oder andere Semester sparen.

Viele Studenten entscheiden sich gerade während des ersten Semesters für eine andere Fachrichtung, weil sie sich von ihrem "Wunschstudiengang" mehr erhofft haben, als eigentlich dahinter steckt. Dies passiert oft auch, wenn man sich während dem Ende der Schulzeit auch noch nicht so sicher ist, was man studieren möchte. Somit probiert man erstmal aus, bis man gefunden hat, was einem gefällt.

Ist es hinterher schlimm das Studienfach während des Studiums öfter gewechselt zu haben?

In der heutigen Zeit gilt es als völlig normal, sich während seiner Studienzeit mindestens ein Mal um zu entscheiden was die Studienrichtung angeht. Denn oft hat man an ein bestimmtes Studienfach, vor dem Studium, ganz hohe Erwartungen. Da kann es schon mal passieren, dass man enttäuscht wird und merkt, dass das gewählte Studienfach nicht ganz das richtige ist.

Viele Arbeitgeber stört es nach dem Studium allerdings nicht, wenn man das eine oder andere Mal seinen Studiengang gewechselt hat, bevor man sich endgültig entschieden hat, was man später machen möchte.